www.infopress24.de

Polizei warnt vor gefährlichen Eisflächen

Aus der Region, 06.02.2012

Witterungsbedingt sind in der Region nicht nur die stehenden Gewässer von einer Eisschicht überzogen, es haben sich durch die eisige Kälte zwischenzeitlich auch auf fließenden Gewässern wie auf der Enz oder wie auf unseren Fotos, auf der Würm Eisflächen gebildet, von denen sich gerade Kinder magisch angezogen fühlen.

Am Montagmittag wurde durch aufmerksame und besorgte Mitarbeiter einer Firma in Niefern-Öschelbronn der Polizeiposten in Niefern darüber in Kenntnis gesetzt, dass sich mehrere Jungs auf den am Ufer der Enzangewachsenen Eisflächen spielend bewegten.

Trotz mehrfachen Zurufens der Mitarbeiter waren diese beim Rattachweg nicht vom Eis zu bewegen, was schließlich erst der unverzüglich angefahrenen Polizeistreife gelang. Offenbar war den Kindern nicht bewusst in welcher Gefahrenlage sie sich befanden.

Bereits am Sonntagmittag wurde durch eine Polizeistreife des Polizeireviers Pforzheim-Nord eine Gruppe mit etwa 50 Leuten mittels Lautsprecherdurchsagen zum Verlassen des gefrorenen Aalkistensees (Maulbronn) veranlasst.

Auf gefrorenen und nicht freigegebenen Eisflächen besteht die Gefahreinzubrechen und zu ertrinken. Eisdecken unter zehn Zentimeter sind grundsätzlich, vor allem für Menschenansammlungen, wie sie Schlittschuhlaufen häufiger vorkommen, lebensgefährlich.

Im besten Fall sollten solche Eisflächen nicht betreten werden.
Wird ein Knacken oder Knirschen, also Anzeichen, dass das Eis brechen könnte, wahrgenommen, das Eis sofort verlassen. Am sichersten legt man sich dabei auf den Bauch, um das Körpergewicht großflächig zu verteilen. pol

© Photo Georg Kost  www.infopress24.de  Winter
Trügerisch: Das Eis auf der Würm ist trotz klirrender Kälte am Wasserwerk noch sehr dünn.
© Photo Georg Kost  www.infopress24.de  Winter

© Photo Georg Kost  www.infopress24.de  Winter
Im eisigen Wasser spiegelt sich malerisch die Brücke beim Sportplatz in Mühlhausen. Fotos G.Kost

 
Startseite   Übersicht