|
Schlägereien nach Faschingsumzug Weil der Stadt, 20.02.2012 Weitaus geringer – aber dennoch vorhanden – fiel dagegen der Widerstand eines 19-Jährigen aus, der rund eine Stunde später in der Stuttgarter Straße mehrere Autos beschädigt hatte. Handgreiflich verlief auch ein Disput um kurz nach 18 Uhr am Eingang zu einer Gaststätte in der Hermann-Schnaufer-Straße. Weil ein 20-Jähriger aufgrund seiner erheblichen Alkoholisierung keinen Zutritt mehr erhielt, schlug dieser kurzerhand auf den 31 Jahre alten Wirt des Lokals ein. Sowohl dem Wirt, als auch dem Angreifer kamen in der Folge mehrere Personen zu Hilfe und die Schlägerei verlagerte sich auf die Straße. Ein 17-jähriger Komplize des Angreifers setzte dabei sogar ein Holzbrett ein, mit dem er auf die Opfer einschlug. Mehrere Personen wurden verletzt, der 31-jährige Wirt und ein 45 Jahre alter Mann, der diesem zur Hilfe geeilt war, sogar schwer. Die Kriminalpolizei Leonberg bittet Zeugen und Verletzte, die bislang eventuell noch nicht bekannt sind, sich unter der Telefon-Nummer 07152/6050 zu melden. Gegen 20 Uhr beobachtete eine Streife schließlich ebenfalls in der Hermann-Schnaufer-Straße, wie ein betrunkener 21-Jähriger versuchte, die Beleuchtung einer Absperrung kaputt zu treten. Als er von Zivilbeamten angehalten wurde, versuchte er zwar zu flüchten, konnte aber auf den Boden gebracht und dort festgehalten werden. Eine Gaststätte am Marktplatz war gegen 21.20 Uhr der Austragungsort einer Auseinandersetzung wegen den Eifersüchteleien zwischen zwei jungen Frauen. Eine 22-Jährige schleuderte dabei einer 18-Jährigen einen Aschenbecher aus Glas ins Gesicht. Nennenswerte Verletzungen waren jedoch nicht feststellbar. Den unrühmlichen Abschluss einer arbeitsreichen Nacht für die in Weil der Stadt eingesetzten Polizeibeamten bildete eine Rangelei am Narrenbrunnen in der Stuttgarter Straße. Hier hatte ein 35-jähriger Mann von einer als Hexe verkleideten Person einen Schlag mit einem Holzstock ins Gesicht bekommen und sich dabei eine klaffende Platzwunde zugezogen. Der Täter konnte unerkannt flüchten. pol |
|